Dienstag
Am zweiten Tag wird zuerst einmal alles repetiert und siehe da, alle haben schon Fortschritte gemacht. Das Fusslaufen ist heute viel harmonischer. Ein Team wird verdächtigt, die ganze Nacht im Hotelgang geübt zu haben! Am Nachmittag lernen wir schon Apportieren oder überhaupt auf Befehl einen Gegenstand ins Maul zu nehmen. Es werden Gutzi und Apporteli vor die Nase gehalten, bis wir begreifen, dass ein Halten vom Holzstück sofort eine feine Belohnung nach sich zieht. Es geht sowieso immer alles um das Begreifen und Verstehen, was diese Hundemenschen nun eigentlich von uns wollen. Bis zum perfekten BH-mässigen Apportieren scheint noch ein langer Weg zu sein.
Zur Auflockerung werden dann dem Fraueli die Augen verbunden und ich Miro werde an eine Schraube gepflockt. Alle, die schon auf Befehl bellen oder jammern, haben die Chance schnell gefunden zu werden. Ich aber erstarre in dieser ungewohnten Situation und gebe vor lauter Schreck keinen Pieps von mir. Na ja… die anderen ergötzen sich köstlich an dieser ulkigen Situation. Dann folgt noch Zahnpflege, wo wir nicht alle gleich gerne hinhalten. Wieder ein abwechslungsreicher interessanter Tag. Miro-Hund ist hundemüde und mag nicht mal mehr gross spielen - ganz ungewöhnlich! Aber so ein ganzer Tag draussen mit so vielen Eindrücken ist echt anstrengend und nicht zu unterschätzen.
Mittwoch - der Ruhetag
Erst um 10.30 geht es los mit einem Spaziergang oder einer Wanderung. Was ist der Unterschied? Als es dann über Stock und Stein geht, sind sich alle einig - das war eine Wanderung! Unterwegs gibt es sehr viele Eindrücke, wir begegnen auch Eseln, Vögeln, Hasen und anderem Getier. Das Wetter spielt auch einigermassen mit und es schneit erst, als wir schon wieder in einem warmen Gasthaus sitzen und uns wiederum kulinarisch verwöhnen lassen.